Richtiger Preis statt bedingungsloses Grundeinkommen

Die Initianten der Grundeinkommensbewegung argumentieren oft, dass die heutigen Umstände die Trennung von Einkommen und Arbeit notwendig machen. Mit dem Hinweis darauf, diese Einsicht von Rudolf Steiner bekommen zu haben, bezeichnen Sie diese Bewegung manchmal auch als »Kulturimpuls« im Sinne der Anthroposophie[i]. Nach Marc Desaules sollte diese Einsicht jedoch zur Idee des richtigen Preises führen und nicht zu der des Grundeinkommens.

 Marc DesaulesMarc Desaules, ist Unternehmer und im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft Schweiz.

 

 

 

In einem 1906 veröffentlichten Artikel[ii] schreibt Rudolf Steiner, dass Ausbeutung nicht deswegen zustande kommt, weil einige reich sind und andere arm, sondern nur dann, wenn jemand nicht genügend bezahlt für das, was er kauft und dadurch den Produzenten nicht genügend vergütet. Diese frühe Formulierung stellt den Preis ins Zentrum der Einkommensfrage, da das Einkommen immer ungenügend sein wird, wenn der Preis zu niedrig ist. Positiv ausgedrückt, das Einkommen kann nur dann genügend sein, wenn der bezahlte Preis genügend ist. Dies ist auch richtig für Einkommen, welche nicht durch direkten Verkauf zustande kommen, sondern z.B. durch Zinsen auf Darlehen, Landrente oder einfach durch Schenkung. Weshalb? Weil jeder Preis Entstehung und Konvergenzpunkt aller Werte im Wirtschaftsleben ist. Mit anderen Worten, Einkommen ist nur möglich, wenn irgendwo und irgendwann Preise entstehen.

Doch Steiners Formulierung weist uns noch auf einen weiteren Aspekt hin: Sie behandelt die soziale Frage auf der wirtschaftlichen Ebene mit rein wirtschaftlichen Begriffen. Nicht die Klassenzugehörigkeit, nicht der gesellschaftliche Status ist das Problem. Nur der Preis. Auch arme Leute, wenn sie zu niedrige Preise bezahlen, verursachen Übel und Armut in der Welt durch ihre Art der Bezahlung. Von Bedeutung ist nicht, wie viel man hat, sondern wie viel man bezahlt.

In einem weiteren Schritt, nach dieser Beschreibung der Auswirkung des Egoismus, kommt Steiner in diesem Artikel auf dasjenige zu sprechen, was er als das »Soziale Grundgesetz« bezeichnet:

„Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so grösser, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heisst, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden.“

Und er fährt fort wie folgt: „Alle Einrichtungen innerhalb einer Gesamtheit von Menschen, welche diesem Gesetze widersprechen, müssen bei längerer Dauer irgendwo Elend und Not erzeugen. Dieses Hauptgesetz gilt für das soziale Leben mit einer solchen Ausschliesslichkeit und Notwendigkeit, wie nur irgend ein Naturgesetz in Bezug auf irgend ein Gebiet von Naturwirkungen gilt. Man darf aber nicht denken, dass es genüge, wenn man dieses Gesetz als ein allgemeines moralisches gelten lässt, oder es etwa in die Gesinnung umsetzen wollte, dass ein jeder im Dienste seiner Mitmenschen arbeite. Nein, in der Wirklichkeit lebt das Gesetz nur so, wie es leben soll, wenn es einer Gesamtheit von Menschen gelingt, solche Einrichtungen zu schaffen, dass niemals jemand die Früchte seiner eigenen Arbeit für sich selber in Anspruch nehmen kann, sondern diese möglichst ohne Rest der Gesamtheit zugute kommen. Er selbst muss dafür wiederum durch die Arbeit seiner Mitmenschen erhalten werden. Worauf es also ankommt, das ist, dass für die Mitmenschen arbeiten und ein gewisses Einkommen zu erzielen zwei voneinander ganz getrennte Dinge seien.“[iii]

Die Auswirkung des Egoismus

Zu dieser Idee der Trennung von Arbeit und Einkommen, welche er im Jahre 1906 zum ersten Mal formulierte, kehrte Steiner in seinen späteren Vorträgen, als zu einer der wichtigsten Veränderung, die notwendig ist, immer wieder zurück. Dies ist auch einer der Ausgangspunkte der Bewegung für ein ‚bedingungsloses Grundeinkommen‘, einem Modell, das in Deutschland und anderen Orten in der Öffentlichkeit breit diskutiert wird. Doch was hatte Steiner wirklich im Sinn, als er von der Trennung von Arbeit und Einkommen sprach, und ist das Grundeinkommen ein Schritt in diese Richtung?

Wir können eine Antwort auf diese Frage im dritten Vortrag des Nationalökonomischen Kurses finden, welchen er im Sommer 1922 gehalten hat.[iv] Er beschreibt darin, wie sich in der modernen Zeit auf der einen Seite der Egoismus aus dem religiös-moralischen Kontext befreite und sich immer stärker in der Gesellschaft auszuwirken begann und wie auf der anderen Seite gleichzeitig die moderne arbeitsteilige Wirtschaft sich aus den älteren Formen der Wirtschaft heraus entwickelte. Daraufhin bringt er sein berühmtes Beispiel des modernen Schneiders, der seine Kleider für sich selber macht, anstatt sie sich bei jemand anderem zu kaufen und wie dies im Endeffekt für ihn nicht günstiger, sondern teurer kommt. Er fährt dann fort mit einem weiteren Beispiel einer gleichartigen egoistischen Handlungsweise, bei welcher jedoch der Egoismus versteckt ist. Er weist darauf hin, dass diejenigen, die für einen Lohn arbeiten, gleichermassen sich selbst versorgen wie der Schneider. Mit starken Worten formuliert Steiner darauf seine Schlussfolgerung,[v] welche ist, dass diese katastrophale Gewohnheit voll und ganz aus dem Wirtschaftsleben verschwinden muss, wenn wir zu richtigen anstelle von falschen Preisen kommen möchten.[vi]

Bei diesem Beispiel sind zwei grundlegende Aspekte zu beachten. Erstens: Das hauptsächliche Problem liegt nicht an den institutionellen Rahmenbedingungen der heutigen Arbeitswelt, sondern an der inneren egoistischen Haltung, für den Lohn zu arbeiten (anstatt um der Arbeit selbst willen). Mit anderen Worten, es ist das Arbeiten für das Einkommen, das die Arbeit mit dem Einkommen verknüpft. Und es ist diese Gesinnung, die in erster Linie überwunden werden muss. Zweitens: Der Grund hierfür ist ganz klar. Arbeiten für das eigene Einkommen widerspricht der Arbeitsteilung und verfälscht deshalb zwangsläufig das Wirtschaftsleben, indem es zu falschen Preisen führt – d.h. zu Preisen, die oft zu niedrig sind, um ein ausreichendes Einkommen zu ermöglichen. Die Abwärtsspirale, die daraus folgt, führt zum Gegenteil von Wohlstand. Sie macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, den Bedarf der Menschen in einer effizienten Weise zu decken und führt zu dem verhängnisvollen Resultat, dass die Menschen gezwungen sind, viel mehr zu arbeiten, als eigentlich notwendig wäre.

Das Problem des Egoismus liegt ausserhalb des Wirtschaftslebens, hat jedoch dramatische Konsequenzen für dieses. Es müssen daher Wege gefunden werden, dem Egoismus einen grösseren Umfang und Gehalt, einen weiteren Horizont und ein tieferes Selbstverständnis zu geben, so dass das Arbeiten für ein Einkommen zusammen mit seinen destruktiven Auswirkungen verschwindet und richtige Preise entstehen können.[vii]

Arbeit verstehen

Eine weitere Möglichkeit, den Egoismus zu überwinden, besteht darin, die Arbeit als etwas zu verstehen, was zum Gebiet des Rechts gehört, d.h. zu dem, was zwischen den Menschen entsteht und lebt und menschliche Würde ermöglicht. Steiner beschreibt das Recht als etwas, „was man nicht definieren kann, so wie man Rot oder Blau nicht definieren kann, dass das Recht etwas ist, was in seiner Selbständigkeit erlebt werden muss, und was erlebt werden muss, wenn sich als Mensch bewusst wird jeder mündig gewordene Mensch.“[viii]

In diesem Sinne hat man keine Rechte, sondern nur Pflichten seinen Mitmenschen gegenüber. Dass Arbeit eine solche Pflicht ist, wird zum Beispiel im zweiten Vortrag eines Vortragszyklus deutlich, welchen er gleich nach Ende des ersten Weltkriegs 1918[ix] gehalten hat und in welchem er darauf hinweist, dass niemand vom Geld allein leben kann. Geld verschleiert die Tatsache, dass die Waren, die man damit kaufen kann, das Resultat der Arbeit anderer Menschen ist. Deshalb kann gesagt werden, dass man nur leben kann, wie versteckt dies auch sein mag, wenn andere Menschen es auf sich nehmen, für einen zu arbeiten. Das Gegenstück dazu ist, natürlich, dass man sich selber hingibt, für seine Mitmenschen zu arbeiten. Von diesem Gesichtspunkt aus ist Arbeit keineswegs etwas, worüber jeder für sich selbst zu entscheiden hat. In sozialer Wirklichkeit ist Arbeit eine stillschweigende gegenseitige Übereinkunft. In derselben Weise, wie wir Erziehung und Sorge füreinander als Meilensteine unserer Zivilisation betrachten, sollten wir Arbeit als natürlichen Bestandteil unseres sozialen Zusammenlebens betrachten. Würde dies verstanden, so nähmen wir wahr, dass Arbeit ein Ausdruck menschlicher Würde ist, und wir würden einsehen, dass Arbeit eine dem Rechtsleben zugehörige Sache ist, welche – unabhängig vom Einkommen – vollumfänglich verstanden und behandelt werden kann.

Wird das Rechtsleben innerlich erlebt, kann dies dem Egoismus eine Orientierung geben und dazu führen, dass Arbeit als etwas erkannt wird, was man nicht für sich selber tut, sondern dass sie das Feld ist, auf dem man seinen Platz und Sinn im Leben findet. Wirtschaftlich heisst das, dass man den Bedürfnissen der Welt und seiner Mitmenschen Genüge tut. So gesehen ist die Absicht, die Menschen durch ein regelmässiges, vom Staat verteiltes Grundeinkommen von der Arbeit zu befreien, auch wenn dieses bedingungslos ist, ein Angriff auf die Willenskräfte und daher eine gefährliche Stossrichtung. Es verwundert daher, dass diese Initiative innerhalb anthroposophischer Kreise unterstützt wird, wo doch gerade hier – und vielleicht nur hier – Kenntnis darüber vorhanden ist, wie wichtig die Kontrolle und Disziplinierung der Willenskräfte gerade in unserer Zeit ist.[x]

Vertraglich geregelte Ertragsverteilung

Ein formaler Aspekt des Problems ist, dass Arbeit als eine Ware angeschaut und behandelt wird, als etwas, das gekauft und verkauft werden kann. Der Arbeiter wird dadurch zu einem Objekt des Marktes, einer maskierten Form von Sklaverei.

Dieses Problem kann überwunden werden, wenn wir einsehen, dass Arbeit an sich keinen Wert hat. Unabhängig davon, wie viel Arbeit darauf verwendet wird, Kohle aus dem Boden zu schaufeln, weder die Kohle noch die Arbeit hat einen Wert an sich. Der Wert entsteht durch das Bedürfnis nach Kohle. Nur die Arbeit, welche in solcher Weise auf Natur angewendet wird, dass sie den menschlichen Bedürfnissen entgegenkommt, hat einen Wert. Nie die Arbeit an sich. Der Verkauf von Arbeit ist daher ein wirtschaftlicher Unsinn, der durchschaut werden muss. Eine Illusion, die noch solange andauern wird, als für den eigenen Lebensunterhalt gearbeitet wird. Was geschieht aber in Wirklichkeit?

Der Arbeiter ist aktiv in der Produktion von etwas, das verkauft werden soll. Dies führt zur Entstehung eines Preises. Der Vorschlag von Steiner ist, den beteiligten Arbeitern einen Anteil an dem Wert zukommen zu lassen, der durch den Preis des Gutes oder der Dienstleistung entsteht. Dies kann in vertraglicher Art gelöst werden, indem alle an der Herstellung des Produkts beteiligten als Partner betrachtet werden: „Durch soziale Einrichtungen, die in der Richtung des hier Dargestellten liegen, wird der Boden geschaffen für ein wirklich freies Vertragsverhältnis zwischen Arbeitsleiter und Arbeitsleister. Und dieses Verhältnis wird sich beziehen nicht auf einen Tausch von Ware (beziehungsweise Geld) für Arbeitskraft, sondern auf die Festsetzung des Anteiles, den eine jede der beiden Personen hat, welche die Ware gemeinsam zustande bringen.“[xi] Und an einer späteren Stelle: „Nur eine leichtfertige Beurteilung wird finden können, dass mit der Verwirklichung des hier Dargestellten nichts weiter getan sei, als dass der Arbeitszeitlohn in Stücklohn verwandelt werde. Mag sein, dass eine einseitige Ansicht von der Sache zu diesem Urteil führt. Aber hier ist diese einseitige Ansicht nicht als die rechte geschildert, sondern es ist die Ablösung des Entlohnungsverhältnisses in Bezug auf das von Arbeitsleiter und Arbeiter gemeinsam Geleistete in Verbindung mit der gesamten Einrichtung des sozialen Organismus ins Auge gefasst. Wem der dem Arbeiter zukommende Teil des Leistungserträgnisses als Stücklohn erscheint, der wird nicht gewahr, dass dieser «Stücklohn» (der aber eigentlich kein «Lohn» ist), sich im Werte des Geleisteten in einer Art zum Ausdruck bringt, welche die gesellschaftliche Lebenslage des Arbeiters zu anderen Mitgliedern des sozialen Organismus in ein ganz anderes Verhältnis bringt (…).“[xii]

Zum Beispiel kann ein prozentualer Anteil des Preises oder ein im Voraus bestimmter fixer Betrag für das zu produzierende Gut festgelegt werden. Wenn ein Arbeiter mit anderen zusammenarbeitet, so ist dies eine Partnerschaft, die durch vertragliche Abmachung der Produktpreise geregelt werden kann. Dies gilt für alle Arbeiter und an jeder Stelle im Produktionsprozess, alle Arbeiter können als Partner verstanden und behandelt werden. Es ist immer eine Frage des Preises, nie eine Frage der Arbeit. Dies bedeutet, dass für alle das Einkommen vertraglich vom Preis herkommen kann. Es braucht nie (und in wirtschaftlicher Hinsicht tut es dies auch nie) von der Arbeit herzukommen.

Soziale Sicherheit 

Nach dem oben gesagten, gilt es noch folgenden wichtigen Fall zu beachten: Alle diejenigen Menschen, wie Lehrer, Forscher oder Künstler, die – ihrer Bestimmung nachgehend – anderen Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen, ohne dabei jedoch physisch produktive Arbeit zu verrichten. Solche Menschen sind reine Konsumenten. Ebenfalls Kinder und alte oder behinderte Menschen – d.h. alle, die nicht, noch nicht oder nicht mehr fähig sind, physisch produktive Arbeit zu verrichten. Ihr Einkommen ist ebenfalls an den Preis gebunden, jedoch indirekt. Ihr Einkommen hängt von der Verteilung des Ertrags der physisch produktiven Arbeit ab. Steiner gebraucht zur Illustration dieses Sachverhalts das Beispiel eines Pfarrers, der in einem Dorf lebt, wo alle anderen Menschen auf dem Feld arbeiten. Seine wirtschaftliche Rechtfertigung besteht darin, dass, während physische Produktion Arbeit benötigt, geistige Produktion Arbeit erspart.[xiii]

Diese Überlegungen sollten heute der Idee der sozialen Sicherheit zugrunde gelegt werden, einem Sozialversicherungssystem jedoch, welches auf Verträgen basiert, so dass keine Verunglimpfung oder Verletzung der menschlichen Würde derjenigen stattfindet, die ihr Einkommen auf diesem Weg beziehen. Das ist notwendig, und nicht ein bedingungsloses Grundeinkommen! Wir brauchen nur die Einsichten Rudolf Steiners bezüglich des »richtigen Preises« praktisch umzusetzen, um sicherzustellen, dass alle Menschen ein genügendes Einkommen haben, unabhängig davon, ob sie physisch produktive Arbeit verrichten oder nicht.


[i] siehe z.B. Enno Schmidt im Gespräch mit Götz Werner, Dornach 23. März 2012. https://www.youtube.com/watch?v=ftIV62gIYh8&feature=youtu.be

[ii] Steiner, R. Geisteswissenschaft und soziale Frage. In: Luzifer Gnosis (GA 34) op. cit.

[iii] ebd.

[iv] Steiner, R. Nationalökonomischer Kurs. (GA 340)

[v] „Je weiter die Arbeitsteilung vorrückt, desto mehr muss das kommen, dass immer einer für die anderen arbeitet, für die unbestimmte Sozietät arbeitet, niemals für sich. Das heißt aber mit anderen Worten: Indem die moderne Arbeitsteilung heraufgekommen ist, ist die Volkswirtschaft in Bezug auf das Wirtschaften darauf angewiesen, den Egoismus mit Stumpf und Stiel auszurotten.“ ebd. op. cit., 3. Vortrag.

[vi] „Ein richtiger Preis ist dann vorhanden, wenn jemand für ein Erzeugnis, das er verfertigt hat, so viel als Gegenwert bekommt, dass er seine Bedürfnisse, die Summe seiner Bedürfnisse, worin natürlich eingeschlossen sind die Bedürfnisse derjenigen, die zu ihm gehören, befriedigen kann so lange, bis er wiederum ein gleiches Produkt verfertigt haben wird.“ ebd. op. cit., 6. Vortrag.

[vii] Weiter beschreibt Steiner in diesem Artikel die praktische Bedeutung, welche die Geisteswissenschaft in der modernen Zivilisation hat, um als Gegenmittel oder Therapie gegen den Egoismus zu wirken. Dies, indem sie das menschliche Leben in solcher Weise in den Kontext der ganzen Evolution stellt, dass wir die Verantwortung, die wir uns selbst und den Mitmenschen gegenüber haben, verstehen und einen Weg finden können, unseren engen Egoismus zu überwinden.

[viii] Steiner, R. Anthroposophie, soziale Dreigliederung und Redekunst. (GA 339) 4. Vortrag.

[ix] Steiner, R. Die soziale Grundforderung unserer Zeit – In geänderter Zeitlage. (GA 186) 2. Vortrag.

[x] Im Hinblick auf die kontroverse Diskussion um das Grundeinkommen sollte dieser wertvolle Stelle Beachtung geschenkt werden: „So etwas durch den Staat ordnen wollen, das würde die schlimmste Tyrannei bedeuten. So etwas durch die freien Assoziationen, die innerhalb der sozialen Gebiete entstehen, zu ordnen, wo jeder den Einblick hat – er sitzt ja in der Assoziation, oder sein Vertreter sitzt darin, oder es wird ihm mitgeteilt, was darin geschieht, oder er sieht es selber ein, was zu geschehen hat -, das ist dasjenige, was zu erstreben ist.“ Steiner, R. Nationalökonomischer Kurs. (GA 340) op. cit., 5. Vortrag.

[xi] Steiner, R. Kernpunkte der sozialen Frage. (GA 23) op. cit., 3. Kapitel.

[xii] ebd.

[xiii] Siehe: Steiner, R. Nationalökomischer Kurs. (GA 340) 13. Vortrag.

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