Die Dreigliederung des sozialen Organismus und das Bedingungslose Grundeinkommen

Frieder Sprich, Mitbegründer der Vanadis AG und seit 2015 Leiter der Finanzabteilung am Goetheanum.

Es fehlt dem Verfasser dieser Zeilen nicht an Bekanntschaft geschätzter Menschen, die ganz durchdrungen sind vom Eifer für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens und die darin eine grosse Chance für die weitere Entwicklung der Menschheit sehen. Auch geht es ihm nicht darum, in deren äussere Tätigkeit hemmend einzugreifen, die ihnen gewiss wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse bringen kann. Trotzdem glaubt er hier einige Gedanken skizzieren zu sollen, die ihren berechtigten Platz in der öffentlichen Diskussion noch zu wenig gefunden haben.

Es ist heute enorm schwierig, an die wirklich treibenden Kräfte des sozialen, gesellschaftlichen Lebens in erkenntnismässiger Weise heranzukommen, da sie praktisch durchgehend verdeckt und mannigfaltig überlagert sind. Noch schwieriger ist es, heilsam, also das Soziale Ganze berücksichtigend, einzugreifen. Das galt, wenn die Verhältnisse zum Teil auch andere waren, schon vor hundert Jahren. Rudolf Steiner hat es mit seiner Soziallehre und mit seinen sozialen Impulsen dennoch getan. Seine Sozialwissenschaft hat nichts an Aktualität eingebüsst, aber das Unverständnis und die Interesselosigkeit daran dauern weiter an, obwohl von ihm vorausgesagte Katastrophen eingetroffen sind.

Anschauung von Ware und Arbeit

Wie von Steiner gewohnt, bildet er auch hier seine Urteile anhand der lebendigen Anschauung der Sache. Er verwendet wirtschafts-wissenschaftlich hergeleitete Wertbildungs- und Arbeitsbegriffe, die eine präzise Differenzierung machen zwischen volkswirtschaftlich relevanter Arbeit und Arbeitsformen, die keinerlei Bedeutung für die Volks- oder Weltwirtschaft haben. In seinem „Nationalökonomischen Kurs“ (GA 340) fasst er die gesamte volkswirtschaftliche Wertbildung in zwei Formen zusammen, von denen eine die Arbeit ist, die im Wesentlichen darin besteht, die Naturgrundlage umzuwandeln, angefangen von der Rohproduktegewinnung bis hin zu den sublimsten Stufen der Veredelung. Entscheidend für diesen Arbeitsbegriff ist es, dass die so entstandenen Produkte auch real durch Verkauf und Kauf in den volkswirtschaftlichen Prozess übergehen und dadurch zur Ware werden. Jede sogenannte Arbeit, die nicht bis zu diesem Ziel gelangt, ist im Sinne Steiners reine Scheinarbeit, volkswirtschaftlich vollkommen bedeutungslos, reines „Privatvergnügen“.

In diesem Übergang von Arbeit zu Arbeitsresultat (= Ware), der von einem oberflächlichen Leser meistens nicht einmal als solcher bemerkt wird, liegen in Steiners Sozialwissenschaft aber ganze „Welten“. Jeder Mensch, der ernsthaft über diese Sache nachdenkt, wird Steiner Recht geben, dass Arbeit und Einkommen Fundamentalbegriffe unseres Rechtslebens sind, ebenso wie Ware ein Fundamentalbegriff des Wirtschaftskreislaufes ist. Arbeit und Ware gehören zwei ganz verschiedenen Gebieten, zwei absolut divergierenden Systemen, die Arbeit dem Rechtsleben und Ware dem Wirtschaftsleben an. Weil das so ist und weil Einkommen damals wie heute in der Regel als Äquivalent zur Ware aufgefasst wird, deshalb spricht Steiner davon, dass Arbeit und Einkommen getrennt werden müssen. Damit ist zunächst einmal ein Bewusstseinsprozess gemeint, der dann natürlich, sobald diese Einsicht in eine genügend grosse Zahl von Menschen Einzug gehalten hat, sich auch auf die übrige Realität ausdehnen wird.

Die Frage der Einkommensordnung ist, wie die Arbeitsfrage, ebenfalls eine grundlegende Frage unseres Rechtslebens. Sie ist ihrer unmittelbaren Bindung an wirtschaftliche Sachzwänge, wie sie in primitiveren Gesellschaftsformen naturgemäss auftritt, zu entreissen und einem zur Selbständigkeit herangereiften Rechtsleben einzugliedern. Wie die Naturgrundlage vor einem sie zerstörenden, überbordenden Wirtschaftsleben geschützt werden muss, so muss auch die menschliche Arbeit und das menschliche Leben der Eigendynamik des Wirtschaftslebens entzogen werden. Dem Wirtschaftsleben müssen von zwei Seiten strikte Grenzen gesetzt werden, einerseits muss die Natur vor ihm geschützt werden und andererseits die Menschlichkeit. Solange es der Wirtschaft freigestellt ist, den Menschen in ihr Herrschaftsgebiet hineinzuziehen, indem sie auf ihn bloss als „Rohware Mensch“, als „Ausbeutungsobjekt“, als „gekaufte Arbeitskraft“ zugreift, ist etwas in unserer Gesellschaftsordnung schief. Die Wirtschaft muss lernen, diese beiden Faktoren als die Voraussetzung für ihre Wirksamkeit zu akzeptieren, sie aus ihrer Abhängigkeit zu entlassen und selbst von ihnen abhängig gemacht zu werden.

Füreinander Arbeiten

Wie ein Nerv nur dann seine Funktion erfüllen kann, wenn er weitestgehend auf sein Eigenleben „verzichtet“ und sich ganz der Übermittlung der äusseren Wahrnehmung hingibt, so sollte die wirtschaftliche Arbeit des Menschen unter Verzicht auf Eigeninteressen sich ganz auf die Bedürfnisse der anderen Menschen hin orientieren. Da dieses Prinzip für alle gilt, kommt dieser Verzicht jedem Einzelnen auch wieder zu gut.[i] Und wie die Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit des Menschen leidet, wenn während des Wachens Stoffwechselprozesse in Nerven und Gehirn zunehmen (z.B. Kopfschmerzen), so wird der Mensch für den volkswirtschaftlichen Prozess in dem Grade untauglich, als er Eigeninteressen verfolgt und den eigentlichen Wirtschaftszweck, die Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der anderen Menschen aus den Augen verliert. Indem Steiner einen solchen Arbeitsbegriff anschlägt, befreit er ihn vollständig von allen liberalen, marxistischen und von anderen Elementen, die etwa dem physikalischen Arbeitsbegriff anhaften: Alles Selbstversorgertum in unserer heutigen arbeitsteiligen Wirtschaft ist in Steiners Sinne keine volkswirtschaftliche Arbeit; er bringt dafür drastische Beispiele: Physikalisch gesehen vollbringt auch der Spatz eine Arbeitsleistung, wenn er den lieben, langen Tag seinen Körnchen nachhüpft. Oder auch der private Walderdbeerenpflücker oder Body-Bildner auf seiner Fitness-Maschine. Das ist im Sinne Steiners aber keine volkswirtschaftliche Arbeit. Das ändert sich sofort, wenn die Erdbeeren nicht selbst konsumiert, sondern auf den Markt getragen und dort verkauft werden oder wenn die Fitness-Maschine mit einem Stromgenerator ausgerüstet und der so gewonnene Strom an das öffentliche Netz abgegeben wird (GA 340). Man sieht hier glasklar, dass Steiner für seine Dreigliederungsidee einen rein wirtschaftlich tingierten, auf die Bedürfnisse des Mitmenschen hingerichteten Arbeitsbegriff verwendet, der sich völlig von der persönlichen Gesinnung emanzipiert und nach den objektiven ökonomischen Gegebenheiten ausrichtet.

Den Vertretern der Grundeinkommens-Ideologie ist Arbeit hingegen gerade dann wertvoll, wenn sie nicht von aussen motiviert ist, wenn sich der Arbeitende nicht nach Fremdbedürfnissen richtet, sondern wenn er das tut, was ihm Lust und Freude bereitet, was seiner eigenen Entwicklung, seiner Selbstverwirklichung dient. Arbeit ist so gesehen reine Selbstbefriedigung. Das ist das pure Gegenteil von Steiners Arbeitsauffassung, ein rein psychologischer, allen wirtschaftlichen Kategorien abgewandter Arbeitsbegriff.

Assoziative Preisfindung

So gewiss es im Sinne Steiners ist, dass die Arbeit nicht bezahlt werden darf, weil sonst der Mensch zur Ware und als solche in den wirtschaftlich ihn versklavenden Kreislauf hineingezogen wird, so sicher ist es, dass das Arbeitsresultat, die Ware, bezahlt werden muss. Und das nicht irgendwie. Für die Findung des „richtigen“ Preises wird in der Dreigliederung des sozialen Organismus ein für heutige Verhältnisse beträchtlicher Aufwand getrieben. Ein Aufwand, der sich aber bezahlt macht und viele heutige Probleme lösen wird. Die Frage des „richtigen“ Preises wird für Steiner geradezu zur Kardinalfrage des Wirtschaftslebens (GA 340).

Die von ihm vorgesehenen Assoziationen, die differenzierteste Wahrnehmungs- und Organisationsaufgaben haben, werden ein Hauptaugenmerk auf dieses Problem wenden und mit allerlei dunklen Marktmechanismen und der seit Adam Smith agilen „unsichtbaren Hand“ gründlich aufräumen. Die im „Nationalökonomischen Kurs“ angegebene Preisformel, die beispielsweise besagt, dass ein Schuhmacher für sein jetzt zu verkaufendes Paar Schuhe einen Preis bekommen soll, der es ihm ermöglicht, sich selbst und den zu ihm gehörenden Personen alle Bedürfnisse zu befriedigen, bis er wieder ein gleiches Paar Schuhe erzeugt haben wird, braucht für ihre Umsetzung einen hoch entwickelten dreigliedrigen sozialen Organismus. Denn es ist darin nichts weniger gefordert, als dass bereits heute alle zukünftigen Änderungen der Gestehungskosten, Produktionsbedingungen, Gesetzesänderungen, Technologiewandel usw. in den jetzigen Verkaufspreis einfliessen. Das scheint für „heutige Ohren“ absolut unmöglich zu sein; ist es aber nicht, wenn man die ausgleichende, helfende Funktion der Assoziationen hinzudenkt, die kommende Trends auch für die Allgemeinheit sichtbar machen und nicht nur für wenige zahlende Interessen und die es z. B. ermöglicht, in Kalkulationen einen Posten einzufügen, der betriebsübergreifend den durch solche Entwicklungen Geschädigten zufliessen kann.

Wenn man das also ernst nimmt, so setzt das eine Globalisierung ganz anderer Art voraus, eine Zusammenarbeit der Produktionsbetriebe, eine Assoziierung, ein gegenseitiges sich Tragen, demgegenüber die selbstgefällige, plumpe Lust- und Laune-Wirtschaft des Bedingungslosen Grundeinkommens sich wie eine unsteuerbare Seifenkiste ausnimmt. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine definitive Absage an das Zentralmotiv des von Steiner Intendierten, des Aufbaues eines Wirtschaftslebens des gerechten, richtigen Preises.

Illusion Grundeinkommen

Um von dem heutigen Arbeitsbegriff zu dem Steinerschen zu kommen, führt der Weg nicht über den des Grundeinkommens, der den Egoismus noch verstärkt. Nur Menschen, die einen geistigen Entwicklungsweg beschreiten, d.h. die der Menschlichkeit ein Heimatrecht auf der Erde erobern wollen, die diese Aufgabe regelrecht zu ihrer Mission machen, gelingt es, sich zum Steinerschen Arbeitsbegriff gegen alle mächtigen Widerstände hindurchzukämpfen. Der Arbeitsbegriff des Grundeinkommens ist für die Steinersche Auffassung ein leeres Gefäss, ein blosses Nichts, weil es nur schon die einfachsten Grundbegriffe der Trennung von Wirtschaft, Rechtsleben und Geistesleben nicht kennt. Es ist eine unglaubliche Anmassung, dieses Nichts an die Stelle der Steinerschen Begriffe zu setzen und mit diesem Nichts die realen Probleme lösen zu wollen. Steiner geht es um die wirkliche volkswirtschaftliche Arbeit, die aus einer fehlgeleiteten Entwicklung heraus in einer unglücklichen Verbandelung mit dem Ware-Einkommenskomplex steckt.

Diese unselige Verbindung von Arbeit und Einkommen wollte Steiner trennen, indem er den Blick vom Wohle des Einzelnen zum Wohl des Ganzen erhoben, indem er auf die Gründung und Festigung eines Freien Geisteslebens und eines selbständigen, von den schädigenden Einflüssen eines überbordenden Wirtschaftslebens befreiten Rechtslebens hingewiesen hat. Eben diese Verknüpfung ist es, die früher oder später mit naturgesetzlicher Notwendigkeit Not und Elend in der Welt verbreitet. Es gehört zu den grössten, systemimmanenten Illusionen zu glauben, das Glück des Einzelnen sei umso grösser, je mehr es ihm gelingt, seine Mitmenschen zu übervorteilen und zu schädigen. Nur der blindeste Materialismus kann zu einem derartigen Wahn führen.

Versucht man, mit den von Steiner skizzierten Gedanken in die heutige Wahrnehmungswelt zu blicken, so findet man die Menschheit in einen schwindelerregenden Spagat hineingestellt: Einerseits haben die durch die Bewusstseinsseelen-Entwicklung bedingten egoistischen Kräfte in gewaltigem Masse zugenommen und werden weiter wachsen. Selbstaufopferung, liebevolle Hingabe an die Mitmenschen sind aus dem Vokabular des modernen Selbstbewusstseins entfernt und werden weitgehend schon heute als antiquierte Schrulle einer verirrten Weltauffassung verpönt und man wird die Träger eines solchen vermeintlich realitätsfernen und individualitätsschädigenden Virus möglicherweise bald als gemeingefährlich ansehen. Andererseits werden die äusseren Verhältnisse immer kranker, brutaler und menschenverachtender und schreien geradezu nach denjenigen helfenden Kräften, die jedoch schon im Keime ihrer Entstehung erstickt werden.

Der Traum des Bedingungslosen Grundeinkommens rechnet mit Kräften im Menschen, die Steiner im selben Aufsatz, in dem er von der Trennung von Arbeit und Einkommen spricht, als die ärgsten Illusionen bezeichnet hat.[ii] Er verweist dort auf den genialen englischen Sozialreformer Robert Owen, der diesen Traum beispielhaft in einem Grossversuch in den USA vorweg genommen und mit einem bitteren Erwachen beendet hat.

Erstarkung des freien Geisteslebens!

Gewöhnlich gehen die Volkswirtschaftslehren von der Theorie der Knappheit aller Güter aus. Anders ist es bei der Grundeinkommens-Ideologie. Wenn man die ganzen schwülstigen Psychologismen aus der Theorie hinauskippt, so bleibt eine unbegründete, monotone ökonomische Botschaft als Bodensatz zurück: „Es hat für alle im Überfluss genug. Einzig und alleine die Verteilung ist das Problem!“. Dass wir hier im Überfluss leben, sei nicht geleugnet. Aber daraus ergeben sich ganz andere Konsequenzen als die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens für diejenigen, die sowieso schon genug haben. Die weltweite Zerstörung der Natur, Not und Elend ausserhalb der Industrienationen, die sich aber mit immer stärkerer Wucht unaufhaltsam in deren Zentren hineinfrisst, die Destabilisierung der Rechtsordnungen, die immer tiefer in den Materialismus hineinschlitternde Menschheit, das alles kommt nicht von einem fehlenden Bedingungslosen Grundeinkommen und wird auch nicht durch ein solches behoben; das kommt einzig und allein von dem Verschlafen unserer Menschheitsaufgaben, von dem nachhaltigen Fehlen eines wirklichen freien Geisteslebens, eines solchen, das sich nicht als Schleppenträger der Meinungsmacher versteht, von dem Fehlen eines unabhängigen Rechtslebens, das sich aber auch nicht anmasst, den Gang der Wirtschaft regulieren zu wollen sondern sich auf seine Kernaufgaben konzentriert, überhaupt von der bisher verpassten Einführung der Dreigliederung des sozialen Organismus.

Im letzten Grunde ist die Grundeinkommens-Ideologie nichts anderes als eine ziemlich monotone, nüchterne, ökonomische Schmalspurtheorie. Von solchen sagt Steiner in seinem bereits mehrfach erwähnten Aufsatz (GA34):

„Eine nüchterne ökonomische Theorie kann niemals ein Antrieb gegen die egoistischen Mächte sein. Eine Zeitlang vermag eine solche … den Massen einen gewissen Schwung zu verleihen, der dem Scheine nach einem Idealismus ähnlich ist. Auf die Dauer aber kann eine solche Theorie niemandem nützen. Wer einer Menschenmasse eine solche Theorie einimpft, ohne ihr etwas anderes wirklich Geistiges zu geben, der versündigt sich an dem wahren Sinn der menschlichen Entwicklung. Das, was allein helfen kann, ist eine geistige Weltanschauung, welche durch sich selbst, durch das, was sie zu bieten vermag, sich in die Gedanken, in die Gefühle, in den Willen, kurz in die ganze Seele des Menschen einlebt. … Bei Menschen ohne eine auf den Geist sich richtende Weltauffassung müssen nämlich notwendig gerade diejenigen Einrichtungen, welche den materiellen Wohlstand befördern, auch eine Steigerung des Egoismus bewirken, und damit nach und nach Not, Elend und Armut erzeugen.“

Die Durchsetzung der Dreigliederung des sozialen Organismus ist allerdings eine gewaltige intellektuellgeistige Herausforderung, begleitet von einer Weite des Herzens und einer Opferkraft des Willens, wie sie in der Gegenwart auch mit der Lupe noch kaum zu finden sind. Ohne wenigstens ein Aufraffen dazu, wird sich aber der rasend ausbreitende Niedergang nicht aufhalten lassen.


Dieser Artikel ist eine verkürzte Wiedergabe des ursprünglichen Artikels, welcher in Ein Nachrichtenblatt, Nr. 12, 29. Mai 2016 erschienen ist.


[i] GA 34, Luzifer-Gnosis, Aufsatz „Geisteswissenschaft und Soziale Frage“: Das von Dr. Steiner 1905 formulierte Soziale Hauptgesetz lautet: «Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so grösser, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, dass heisst, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden.»

[ii] Siehe Fussnote 1

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